Kinder und Jugendliche in Not: Jetzt konsequent handeln

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Thüringen leiden unter Angststörungen, Depressionen und Essstörungen. Die Zahlen steigen seit Jahren. Für viele Familien ist das die tägliche Realität. Die seelischen Folgen der Pandemie sind nicht vorbei sie wirken weiter.

Die Landeselternvertretung Thüringen schlägt Alarm: »Unsere Kinder stehen unter großem Druck. Viele ziehen sich zurück, haben Zukunftsängste oder fühlen sich überfordert. Wir dürfen das nicht länger hinnehmen.«

Wir fordern deshalb klare und verbindliche Maßnahmen:

  • An jeder Schule feste Schulsozialarbeit und regelmäßige Schulpsychologie. Nicht als Projekt, sondern dauerhaft finanziert.
  • Mehr Therapieplätze für Kinder und Jugendliche jetzt. Wartezeiten von mehreren Monaten sind nicht akzeptabel.
  • Verbindliche Programme zur Stärkung der seelischen Gesundheit ab der Grundschule. Soziale Kompetenzen, Umgang mit Stress und Medien müssen selbstverständlich zum Unterricht gehören.
  • Weniger Leistungsdruck. Lehrpläne und Prüfungen müssen so gestaltet werden, dass sie Kinder nicht krank machen.
  • Bessere Unterstützung für Eltern. Schulen brauchen feste Ansprechpartner und niedrigschwellige Beratungsangebote.

Psychische Gesundheit ist die Grundlage für Lernen und Entwicklung. Wer hier spart, spart an der Zukunft unserer Kinder.

Die Landesregierung muss die seelische Gesundheit junger Menschen zur Priorität machen – schnell, verbindlich und flächendeckend.