Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen: Schulplätze und Lehrerstellen sichern

Die Schülerzahlen in Thüringen werden in den kommenden Jahren sinken. Das darf nicht zum vorschnellen Abbau von Schulplätzen und Lehrerstellen führen.

Unsere Forderung ist eindeutig:

Die vorhandenen Schulkapazitäten und Lehrerstellen müssen in der maximal möglichen Zahl erhalten bleiben. Denn sinkende Schülerzahlen sind eine demografische Phase – keine Garantie für dauerhaft weniger Schülerinnen und Schüler. Steigen die Zahlen wieder, lassen sich geschlossene Schulen, abgebaute Räume und verlorene Lehrkräfte nicht kurzfristig zurückgewinnen.

Die Erfahrungen der 1990er-Jahre müssen deshalb eine klare Warnung sein. Thüringen darf nicht erneut Strukturen abbauen, die später dringend gebraucht werden.

Land und Schulträger müssen langfristig planen und ausreichende Kapazitäten sichern, statt kurzfristige Einsparungen auf Kosten künftiger Schülergenerationen vorzunehmen.

Erhalten statt abbauen. Vorsorgen statt später reagieren.

Wir Eltern erwarten eine Bildungspolitik, die aus der Vergangenheit gelernt hat und Verantwortung für die Zukunft übernimmt.