Countdown der LEV zum Schuljahr 25/26 – was ist draus geworden?

Zu Beginn des Schuljahres haben wir im LEV-Countdown die vermutlich entscheidenden Themen des Schuljahres vorgestellt. Lagen wir richtig? Was hat sich getan?

Personalausstattung an Schulen

Zwar versprechen die Zahlen in den Statistiken Besserung, doch in der Realität bleibt weiterhin viel zu tun. Unsere Forderung vom Schuljahresbeginn kann unverändert fortbestehen:
Die LEV fordert die Besetzung aller Stellen, die bedarfsgerechte Schaffung neuer Stellen, unbürokratische Besetzung aller Funktionsstellen und die Einstellung von multiprofessionellen Teams, um der Schulrealität angemessen begegnen zu können.

Sprachförderung an Kita und Grundschule

Als Pilotprojekt auf den Weg gebracht, doch die Eltern erwarten hier schnellere Ergebnisse: Die LEV fordert Sprachförderung in Kita mit Augenmaß, Lehr- und Fachkräfte in Grundschulen und im Ganztag sowie Unterstützung für Familien.

Handy- und Mediennutzung

Nachdem das Handyverbot im Primarbereich umgesetzt wurde, bekräftigt die LEV: Probleme lassen sich nicht wegverbieten. Mit dem lange vorbereiteten und geplanten Unterrichtsfach Medienbildung und Informatik ist ein erster Schritt gemacht, doch noch ist viel Luft nach oben: geschulte Lehrkräfte, ein praxisnaher Lehrplan, verbesserte technische Ausstattung. Auch wir Erwachsenen müssen Medienkompetenz vorleben – Familien sollen hier Unterstützung bekommen.

Weitere Baustellen fürs nächste Schuljahr …

  • Schülerticket: Die LEV fordert weiterhin ein günstigeres, landesweit gültiges Ticket für Kinder und Jugendliche, um deren Wunsch nach mehr Mobilität gerecht zu werden und Familien zu entlasten.
  • Kinderschutz: Die Schulen haben sich inzwischen auf den Weg gemacht und individuelle Konzepte entwickelt. Doch reicht das? Wie werden sie umgesetzt? Wie verinnerlicht? Wir bleiben dran und schauen genau hin.
  • Psychische Gesundheit: Kinder und Jugendliche sehen die psychische Belastung im Schulalltag als eines ihrer größten Probleme. Die LEV fordert multiprofessionelle Teams, mehr und stabile Schulsozialarbeit und die Umsetzung moderner Unterrichtsmethoden, um unseren Kindern die Unterstützung zu geben, die sie brauchen.

Sicher kommen noch mehr hinzu, doch vorerst wünschen wir schöne und unbeschwerte Sommerferien – auch wir tanken Kraft, damit wir uns gestärkt für die Belange der Eltern einsetzen können.