Im Februar trafen sich die Kreiselternvertreter der Regelschulen zu einer gemeinsamen Sitzung.

Themen waren das Azubi- und Schülerticket, Bildungsübergänge und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Kammern, die Qualität des Schulessens und die überdenkbare Versorgung an Schule. Einen besonderen Stellenwert hat erneut das Thema des Lehrermangels an den Regelschulen in allen Schulamtsbereichen eingenommen.

Schulen können den Unterricht nicht mehr abdecken und vielerorts findet in den Thüringer Regelschulen immenser Stundenausfall statt.

Maßgebende Gründe hierfür sind nicht der turnusmäßige Krankenstand, besonders in Erkältungszeiten, sondern der nicht stellbare Fachlehrer und fehlende Lehrer mit den notwendigen Fächerkombinationen.

Die Elternvertreter der Regelschulen stellen klar, dass die Regelschule in Thüringen die staatlich weiterführende Schulart ist! Neben ihr gibt es andere weiterführende Schulformen, deren Wahl die Eltern selbst bestimmen können.

Der Freistaat Thüringen hat aus unserer Sicht die Pflicht, dafür Sorge zu tragen das die Regelschüler allumfänglich gebildet werden und nicht mit Bildungslücken die Schulart verlassen. Es ist nicht mehr tragbar das unsere Kinder auf Grund von Lehrermangel erschwerte Bedingungen für ein zukünftiges beruflich selbstbestimmtes Leben aufgebürdet bekommen.

Dem Freistaat Thüringen darf dies nicht mehr egal sein!

Wir fordern unsere Regierung auf, mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) dringend geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Vertreter der Landeselternvertretung Regelschulen sind gewillt und bereit an diesem Prozess aktiv mitzuwirken.

Die Landeselternvertreter der Regelschulen