Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen

Aktuelles der LEV

Mailabo Schuljahr 2012/13

Liebe Eltern, werte Bildungsinteressierte,

wieder ist ein Schuljahr vorbei und deshalb gibt es an dieser Stelle auch wieder einen kleinen Rückblick über Themen und Aktionen, die die Landeselternvertretung Thüringen in den letzten Monaten beschäftigt haben.

Um es vorweg zu nehmen: Bei der Fülle an Aufgaben und der direkten Arbeit vor Ort an unseren Schulen kann dieses Mailabo nur einen kleinen Ausschnitt beleuchten, nur vereinzelte Themen aufgreifen. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle allen Elternvertretern auf jeder Ebene, für jede Schulart und KITA in Thüringen danken für ihr ehrenamtliches, zeitintensives und persönliches Engagement im Sinne unserer Kinder. DANKE.

In Zeiten, wo über die Frauenquote diskutiert wird, ist es erfreulich, dass in einer typischen „Frauendomäne“ wie der Elternarbeit in der jetzigen Legislaturperiode fast ausschließlich Männer am Werk sind. Neu wurden auch die Elternvertreter der Thüringer Gemeinschaftsschulen in die LEV Thüringen gewählt und um die ganzheitliche Elternarbeit komplett zu machen, haben sich die LEV Thüringen und die Landeselternvertretung der Kindertageseinrichtungen zur Zusammenarbeit bereit erklärt und werden über eine gemeinsame Geschäftsstelle betreut.

Gern nehme ich dieses Mailabo zum Anlass, Sie bereits heute über den Termin zum nächsten Landeselterntag zu informieren. Am 29./ 30.11.2013 laden wir Sie ins Panorama Hotel Oberhof ein, um über ein Thema zu sprechen, das schon seit Jahren alle Bildungsinteressierten bewegt – unsere Lehrkräfte. Auch diesmal haben wir uns versierte Referenten zu diesem Thema eingeladen und hoffen auf angeregte Diskussionen mit Ihnen.

Das Thema war und ist auch für die LEV Thüringen in den letzten Monaten und sicher auch in der Zukunft ein wichtiger Baustein der Elternarbeit. Da ist z. B. die Unterrichtsgarantie. Nachdem durch gemeinsame Aktionen mit den Gewerkschaften und Verbänden die Einstellungszahlen wesentlich im Vergleich zu den Vorjahren verbessert wurden, hat das TMBWK einen 7-Punkte-Plan vorgelegt, der  u. a. eine Verbesserung der Einstellungszeiten für Referendare und Lehrkräfte oder die Vollbeschäftigung bei Neueinstellung beinhaltet. Gleichwohl gibt es bisher nur ungenügende Antworten auf die demografischen Herausforderungen und den immer noch zu hohen Unterrichtsausfall, insbesondere unter Beachtung des Personalabbauplanes der Landesregierung.

Optimal läuft auch die Umsetzung der flexiblen Schulausgangsphase nicht. Noch zu viele Jugendliche werden in berufsfördernden Maßnahmen „geparkt“. Viele Eltern und Kinder sind nicht ausreichend über die Möglichkeiten der flexiblen Schulausgangsphase informiert, in den Schulen fehlt es an Personal dafür. Hier sind die Mitglieder der LEV Thüringen aktiv mit den Akteuren aus Schule, Wirtschaft und Politik im Gespräch, um dauerhafte und nachhaltige Netzwerke intensiver Zusammenarbeit zu installieren, zu erhalten oder zu optimieren.

Netzwerke sind die Grundlage jeder ehrenamtlichen Arbeit, besonders wenn sie auf kurzem Weg Hilfe bringen. In der Umsetzung des Inklusionsgedanken kommt es immer wieder zu Problemstellungen, die die betroffenen Familien nicht allein lösen können. https://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Inklusion-Matschie-kuendigt-Schlichtungsgremium-fuer-Eltern-an-1118580928 . Die LEV Thüringen steht zur Idee des GU, jedoch sind hierzu entsprechende Gelingensvoraussetzungen erforderlich. Die optimale Förderung muss beim Kind ankommen. Der Forderung der LEV Thüringen nach Augenmaß bei der Einführung des GU wurde durch den Entwicklungsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dahingehend Rechnung getragen, dass regionale Entwicklungsziele formuliert wurden, die den konkreten Verhältnissen vor Ort Rechnung tragen sollen. Zusätzlich wünschen sich die Eltern ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Förderschulen, vor allem die, in denen Kinder mit Lern-, Sozial- und Verhaltensschwierigkeiten gefördert werden.

Diese und noch andere Themen führten die Landeselternvertretung auch in Gespräche mit den Landtagsfraktionen des Thüringer Landtages, zu Podiumsdiskussionen von Partnern, Gewerkschaften, Verbänden und Medien und zu den verschiedensten Veranstaltungen in Thüringen. Der gemeinsame Vorsitzende der Thüringer Landeselternvertretung Roul Rommeiß sagte passend: „Wir haben viel erreicht, doch es gibt noch viel zu tun.“

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen erholsame Ferientage mit Ihren Familien.

 

Herzlichst Peggy Katzer

 

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